1. Seit vielen Jahren beliefern wir unsere nationalen und internationalen Kunden mit Produkten auch in Projekten der Nuklearindustrie.
2. Die Ereignisse in Japan zeigen uns, dass die Bedeutung von Restrisiken in diesem Bereich exorbitant ist.
3. Darüber hinaus erfüllt uns die ungelöste Frage der Zwischen- und Endlagerung radioaktiv kontaminierten Materials mit großer Sorge.
4. Eine verantwortungsvolle Energiepolitik muss natürlich auch die Versorgungssicherheit sowie Kosten und Effizienz alternativer Energieträger berücksichtigen. Innovationen und moderne Technologien können dabei eine wesentliche Rolle spielen.
5. Dies ist eine globale Frage, bei der auch Fragen der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zu berücksichtigen sind.
6. „Wenn, wie in Japan, das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wurde, dann verändert das die Lage.“ (Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin)
„Wir müssen in Zukunft davon ausgehen, dass Restrisiken auch eintreten. Und wir müssen uns die Tragweite dieser Restrisiken bewusst machen vor jeglicher neuen Technologie-Einführung.“ (Franz Fehrenbach, CEO Bosch)
7. Die Max Frank Gruppe hat beschlossen, ihren Teil der Verantwortung dahingehend zu leisten, dass ab sofort ein dauerhafter globaler Lieferstopp von FRANK Produkten für Neubauten von Atomkraftwerken gilt.
Leiblfing, 21. März 2011
Dr. Max Frank, Geschäftsführer